Musik und die Verletzten des Zweiten Weltkriegs
Music and the Wounded of World War II.
Author(s) / Creator(s)
Rorke, Margaret Ann
Abstract / Description
Dieser Artikel erschien ursprünglich 1996, ein Jahr nach den 50-jährigen Gedenktagen von „V-E Day“ (Sieg in Europa) und „V-J Day“ (Sieg über Japan), die uns an die Thriumphe und das Grauen des Zweiten Weltkrieges wieder erinnern. Auch für amerikanische Musiktherapeuten ist dies eine Zeit des Gedenkens. Durch die unermüdliche Anstrengungen vieler engagierter Ärzte und Musiker während und nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Heilkräfte von Musik in einer unvergleichlichen Weise bezeugt. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde die Musik von einer militärischen Organisation, den American Service Forces, offiziell als eine wirksame Kraft anerkannt, die fähig ist, ihren psychisch und körperlich verletzten Mitgliedern zu helfen. Dies war ein großer Wendepunkt in der seit längerer Zeit bestehenden Partnerschaft zwischen Musik und Medizin, im Wesentlichen soagr der Anfang der modernen Musiktherapie als Beruf. Es gibt ca. 50 veröffentlichte Quellentexte zu diesem Themenbereich – von 1944 bis zu den 50er Jahren. Einige wurden von Offizieren, andere von Zivilisten, die mit der Thematik vertraut waren, geschrieben. Der vorliegende Artikel basiert auf diesen Quellen. U. a. behandelt er die Entstehung eines musikalischen Bausteins im „Reconditioning Program“ des Militärs, Beiträge von Zivilisten und einzelnen Dienstleistenden bei dieser Aufgabe und die Ergebnisse dieser Anstrengungen. Eine Studie, die am Walter Reed Hospital durchgeführt wurde, wird schwerpunktmäßig behandelt. Wörtliche Wiedergabe von Gedanken von Repräsentanten des Militärs, Pionieren der Musiktherapie, ehrenamtlich tätigen zivilen Helfern und von verwundeten Veteranen beleben die Darstellung.
During 1995, America commemorated the fifieth anniversaries of V-E Day and V-J Day, reminding us once again of the triumphs and the horrors of World War II. For American music therapists, this is a time of remembrance as well. Due to the tireless efforts of many dedicated physicians and musicians during World War II and its aftermath, the healing powers of music were witnessed on an unparalleled scale. For the first time in history, a military, the American Services Forces, officially recognized music as an agent capable of helping its mentally and physically wounded. This was, indeed, a major turning point in the longstanding partnership between music and medicine, and, in essence, the beginning of the modern music therapy profession. There are about 50 published sources dating from 1944 through the early 1950’s that provide information on this subject; some were written by military officers and others by well-informed civilians. This study is derived from these sources. This account has several different facets. They include the creation of the music portion of the military’s Reconditioning Program, the contributions made by civilians and individual servicemen, and the results of these efforts, with special emphasis on the study at Walter Reed General Hospital. Enlivening this picture and expressed in their own words are thoughts of World War II’s military spokemen, pioneers in music therapy, civilian volunteers, and wounded veterans.
Persistent Identifier
Date of first publication
2009
Is part of
Schirmer, H. (Ed.). (2009). Jahrbuch Musiktherapie (Band 5). Reichert Verlag.
Is part of series
Jahrbuch Musiktherapie
Music Therapy Annual
Page numbers
149-164
Publisher
Reichert Verlag
Is version of
Citation
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9783752001860_007.pdfAdobe PDF - 112.14KBMD5: 62b1a39e65f95443b4f7db03b66d78ca
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There are no other versions of this object.
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Author(s) / Creator(s)Rorke, Margaret Ann
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PsychArchives acquisition timestamp2022-05-20T11:43:06Z
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Made available on2022-05-20T11:43:06Z
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Date of first publication2009
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Abstract / DescriptionDieser Artikel erschien ursprünglich 1996, ein Jahr nach den 50-jährigen Gedenktagen von „V-E Day“ (Sieg in Europa) und „V-J Day“ (Sieg über Japan), die uns an die Thriumphe und das Grauen des Zweiten Weltkrieges wieder erinnern. Auch für amerikanische Musiktherapeuten ist dies eine Zeit des Gedenkens. Durch die unermüdliche Anstrengungen vieler engagierter Ärzte und Musiker während und nach dem Zweiten Weltkrieg wurden die Heilkräfte von Musik in einer unvergleichlichen Weise bezeugt. Zum ersten Mal in der Geschichte wurde die Musik von einer militärischen Organisation, den American Service Forces, offiziell als eine wirksame Kraft anerkannt, die fähig ist, ihren psychisch und körperlich verletzten Mitgliedern zu helfen. Dies war ein großer Wendepunkt in der seit längerer Zeit bestehenden Partnerschaft zwischen Musik und Medizin, im Wesentlichen soagr der Anfang der modernen Musiktherapie als Beruf. Es gibt ca. 50 veröffentlichte Quellentexte zu diesem Themenbereich – von 1944 bis zu den 50er Jahren. Einige wurden von Offizieren, andere von Zivilisten, die mit der Thematik vertraut waren, geschrieben. Der vorliegende Artikel basiert auf diesen Quellen. U. a. behandelt er die Entstehung eines musikalischen Bausteins im „Reconditioning Program“ des Militärs, Beiträge von Zivilisten und einzelnen Dienstleistenden bei dieser Aufgabe und die Ergebnisse dieser Anstrengungen. Eine Studie, die am Walter Reed Hospital durchgeführt wurde, wird schwerpunktmäßig behandelt. Wörtliche Wiedergabe von Gedanken von Repräsentanten des Militärs, Pionieren der Musiktherapie, ehrenamtlich tätigen zivilen Helfern und von verwundeten Veteranen beleben die Darstellung.de_DE
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Abstract / DescriptionDuring 1995, America commemorated the fifieth anniversaries of V-E Day and V-J Day, reminding us once again of the triumphs and the horrors of World War II. For American music therapists, this is a time of remembrance as well. Due to the tireless efforts of many dedicated physicians and musicians during World War II and its aftermath, the healing powers of music were witnessed on an unparalleled scale. For the first time in history, a military, the American Services Forces, officially recognized music as an agent capable of helping its mentally and physically wounded. This was, indeed, a major turning point in the longstanding partnership between music and medicine, and, in essence, the beginning of the modern music therapy profession. There are about 50 published sources dating from 1944 through the early 1950’s that provide information on this subject; some were written by military officers and others by well-informed civilians. This study is derived from these sources. This account has several different facets. They include the creation of the music portion of the military’s Reconditioning Program, the contributions made by civilians and individual servicemen, and the results of these efforts, with special emphasis on the study at Walter Reed General Hospital. Enlivening this picture and expressed in their own words are thoughts of World War II’s military spokemen, pioneers in music therapy, civilian volunteers, and wounded veterans.en
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Publication statuspublishedVersion
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Review statuspeerReviewed
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ISBN9783895007330
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Persistent Identifierhttps://hdl.handle.net/20.500.12034/6074
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Persistent Identifierhttps://doi.org/10.23668/psycharchives.6760
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Language of contenteng
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PublisherReichert Verlag
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Is part ofSchirmer, H. (Ed.). (2009). Jahrbuch Musiktherapie (Band 5). Reichert Verlag.
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Is part of seriesJahrbuch Musiktherapiede_DE
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Is part of seriesMusic Therapy Annualen
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Is version ofhttps://doi.org/10.29091/9783752001860/007
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Is related tohttps://doi.org/10.23668/psycharchives.6688
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Dewey Decimal Classification number(s)150
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TitleMusik und die Verletzten des Zweiten Weltkriegsde_DE
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Alternative titleMusic and the Wounded of World War II.en
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DRO typebookPart
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Page numbers149-164
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Visible tag(s)Version of Record