Browse

Browse PsychArchives
  • Moving Image Conference Object

    How does uncertainty communication affect people's trust?

    Dries, Charlotte, ZPID (Leibniz Institute for Psychology)

    Um die Öffentlichkeit über wissenschaftliche Erkenntnisse zu informieren, ist es unerlässlich, Unsicherheit um wissenschaftliche Erkenntnisse zu kommunizieren. Es ist jedoch unklar, wie sich die Kommunikation dieser Unsicherheiten auf das Vertrauen in die Informationen und ihre Quellen auswirkt. In diesem Vortrag werde ich mehrere experimentelle Studien vorstellen, die untersucht haben, unter welchen Bedingungen die Kommunikation von Unsicherheit das Vertrauen erhöht oder verringert: In der ersten Studie wurde untersucht, wie sich die Angabe eines Grundes für die Unsicherheit und die Angabe eines Ausblicks auf das Vertrauen auswirken. Die zweite Studie untersuchte, ob die Kommunikation von Unsicherheit vor einem Vertrauensverlust schützt, wenn sich die Evidenzlage ändert. Die dritte Studie untersuchte, ob und wie Unterschiede in den Auswirkungen von Unsicherheitskommunikation auf das Vertrauen durch die vorherigen Überzeugungen der Menschen erklärt werden können - insbesondere durch die Konsistenz zwischen diesen Überzeugungen und den präsentierten Ergebnissen. Außerdem werde ich erste Erkenntnisse aus einer systematischen Untersuchung vorstellen und diskutieren, die wir derzeit zu diesem Thema durchführen. Abschließend werde ich praktische Implikationen für die Wissenschaftskommunikation erörtern.

  • Moving Image Conference Object

    Coping with Child Loss at Work – A Systematic Review, a Future Research Agenda, and Practice Recommendation

    Junker, Nina M., ZPID (Leibniz Institute for Psychology)

    Der Tod eines Kindes ist allgegenwärtig und hat erhebliche Folgen für Eltern und Unternehmen. Daher ist es von entscheidender Bedeutung zu verstehen, wie organisatorische Faktoren die verlust- und wiederherstellungsorientierte Bewältigung des Todes eines Kindes ihrer Mitarbeitenden beeinflussen. Auf der Grundlage eines systematic Reviews (k = 51 Studien) haben wir rollenbezogene und soziale Spannungen und Komplementaritäten identifiziert, durch die die Arbeit diesen Bewältigungsprozess beeinflusst. Diese Spannungen führen zu Anforderungen, die die Bewältigung durch die Beschäftigten erschweren. Rollenbezogene Spannungen stellen Anforderungen an das Boundary Management, die Entscheidungsfindung und die Emotionsregulierung. Soziale Spannungen stellen Anforderungen an das Impression Management und die Normkonformität. Umgekehrt helfen Komplementaritäten im Bewältigungsprozess. Rollenbezogene Komplementaritäten bieten Ablenkung und Ressourcen. Soziale Komplementaritäten sorgen für Zugehörigkeit und soziale Unterstützung. Auf der Grundlage unserer Untersuchung entwickeln wir Empfehlungen für Organisationen, Vorgesetzte und Mitarbeitende sowie für die künftige Forschung.

  • Moving Image Conference Object

    Merely Beyond One’s Role or Even Against It? How Empowering Leadership Can Promote Task Revision via Risk Propensity

    Marx-Fleck, Stefanie & Dennerlein, Tobias & Keller, Niklas, ZPID (Leibniz Institute for Psychology)

    Dieser Vortrag geht der Frage nach, ob Empowering Leadership, das In-Role- und Extra-Role-Behavior von Mitarbeitenden fördert, auch Task Revision Behavior (ein Verhalten, bei dem Mitarbeitende bewusst entgegen bestehender Rollenanforderungen oder Anweisungen handeln, um z.B. ineffiziente Prozesse zu korrigieren) fördern kann. Angesichts des sich rasch verändernden organisatorischen Umfelds wird Task Revision Behavior zunehmend entscheidend für die effektive Zielerreichung in Unternehmen. Die Ergebnisse aus vier Studien (total N = 1336) zeigen, dass Empowering Leadership Task Revision durch eine erhöhte Risikobereitschaft der Mitarbeitenden fördert.

  • Moving Image Conference Object

    LOS! Highlight Talk: Anreize für die Produktion und Nutzung von OER im Hochschulraum

    Kullmann, Sylvia & Weimer, Verena & Schön, Sandra, ZPID (Leibniz Institute for Psychology)

    Sylvia Kullmann und Verena Weimar gehen in ihrem Beitrag „OER als neue Kategorie in der Wissenschaftsbewertung – Anreize und Sichtbarkeit für Lehrende“ auf die Quantifizierung frei zugänglicher Lehrmaterialien durch OER Statistiken ein, mit denen OER so auch der Wissenschaftsbewertung zugänglich werden. Diese Verfahren ermöglichen, dass Forschung und Hochschullehre auf politischer Ebene als gleichwertige Wissenschaftsbereiche angesehen werden können.Sandra Schön spricht über „Die Rolle von Zertifikaten zu OER – Erfahrungen aus Österreich“. In Österreich wurden 2022 OER-Zertifikate für Hochschulen und Personen eingeführt. Sandra Schön war für die Implementierung verantwortlich und berichtet zudem auch von der Rolle von Zertifikaten zu OER in weiteren Vorhaben der TU Graz.

  • Moving Image Conference Object

    LOS! Highlight Talk: Forschungsdaten rechtssicher erheben und teilen

    Goebel, Jürgen W., ZPID (Leibniz Institute for Psychology)

    Beim Erheben und Teilen von Forschungsdaten können sich rechtliche Fragen aus unterschiedlichen Gebieten ergeben, vom Urheberrecht über das Vertragsrecht bis hin zum Datenschutzrecht. Der Beitrag gibt einen kurzen Überblick über die tangierten Rechtsbereiche und wendet sich dabei vor allem den Themen Urheberrecht und Datenschutzrecht zu. Zu beiden Materien werden die Grundlagen kurz dargestellt und zwei bis drei besonders wichtige Fragestellungen anhand von Beispielsfällen behandelt. Im Anschluss an jeden der beiden Schwerpunkte haben die Teilnehmer die Möglichkeit, selbst Fragen zu stellen oder aktuelle Problemfälle zu schildern.

  • Moving Image Conference Object

    Modelling regulatory focus and deception in text for style transfer

    Velutharambath, Aswathy, ZPID (Leibniz Institute for Psychology)

    In the talk, I will present my research on automatically detecting regulatory focus and deceptive intent in text, and discuss the challenges involved. Also, give an introduction to our novel German deception corpus, designed to study the interplay between authors' beliefs, factual accuracy, and intent to deceive in argumentation. Lastly, I outline my plans to use these concepts to conduct text style transfer to craft persuasive arguments for more effective communication.

  • Moving Image Conference Object

    LOS! Highlight Talk: Meine Daten – unsere Daten: Praxisorientierte FAIR Data für Bildungsforschende

    Lösch, Thomas, PsychArchives

    Die Veranstaltung beginnt mit einer Einführung in der die Bedeutung und Funktion von FAIRen Daten erläutert wird. Wir diskutieren, warum die FAIR-Kriterien (Findable, Accessible, Interoperabel und Reusable) entscheidende Merkmale sind, um Forschungsdaten im Sinne einer offenen Forschung zu teilen und zu nutzen. Darauf aufbauend erhalten die Teilnehmenden einen kurzen Überblick über verschiedene fachspezifische und fachübergreifende Forschungsdatenzentren und Repositorien. Zudem werden Kriterien diskutiert, die bei der Wahl eines passenden Orts zur Veröffentlichung eigener Forschungsdaten berücksichtigt werden können.

  • Moving Image Conference Object

    LOS! Workshop: Transparenz in der Qualitativen Forschung: Theorie und Praxis

    Karcher, Sebastian, PsychArchives

    Wie lässt sich qualitative Forschung – mit ihren methodischen, ethischen, und epistemologischen Besonderheiten – transparent gestalten? Dieser Workshop beschreibt die theoretischen Grundlagen transparenter qualitativer Sozialforschung. Teil des Workshops sind praxisnahe Übungen zur Planung transparenter Forschungsprojekte mit einer “Transparency Checklist” und die transparente Verknüpfung von Text, Methoden, und Daten anhand von “Annotation for Transparent Inquiry”.

  • Moving Image Conference Object

    Ontologie und kontrollierte Vokabulare am ZPID

    Trillitzsch, Tina, ZPID (Leibniz Institute for Psychology)

    Tina Trillitzsch, Entwicklerin für Ontologien und semantische Daten im Bereich "Digital Research Development Services" erläutert das Thema "Ontologie und kontrollierte Vokabulare am ZPID". Das Projekt "Ontologie" am ZPID entwickelt ein Metadatenschema zum Beschreiben von ZPID-Daten, das Computer verstehen können, um Menschen die Arbeit zu erleichtern: getrennte Angebote werden zusammengeführt und Informationen leichter auffindbar und kombinierbar. Beschrieben werden z.B. PSYNDEX-Publikationen und PsychArchives-Forschungsobjekte, aber auch kontrollierte Vokabulare zur Verschlagwortung. Der so entstehende "Wissensgraph" bildet die Daten spinnennetzartig ab, mit "Dingen" als Knotenpunkten – Publikationen, Tests, Forschungsobjekten, Schlagwörtern, sowie neu: Normdateneinträgen für Personen und Organisationen. Benannte Verbindungen verknüpfen diese nach Innen und Außen. Der Wissensgraph ist Basis für das geplante semantische Suchportal PsychPorta und gleichzeitig das Format, in dem wir unsere Metadaten transparent und in offenen Standards (RDF, SKOS, SPARQL) zur Nachnutzung bereitstellen wollen - als "Linked Open Data". Der Vortrag zeigt den Aufbau des Schemas und der Vokabulare sowie praktische Vorteile. Entwürfe für PsychPorta zeigen die Möglichkeiten der neuen Datenstruktur. Zuletzt wird demonstriert, wie unsere kontrollierten Vokabulare schon heute im Webbrowser angezeigt, durchsucht und per Anwendungsschnittstelle (API) eingebunden werden können.

  • Moving Image Conference Object

    Potenziale von KI für die Personalisierung von (Weiter-)Bildung

    Fischer, Andreas, ZPID (Leibniz Institute for Psychology)

    KI bietet Bildungsinteressierten und -anbietern zahlreiche Möglichkeiten, Lehr-/Lernprozesse zu personalisieren, um das Lernen angenehmer und zugleich effizienter zu gestalten. Chatbots wie HuggingChat oder Phind.com können helfen, individuelle Wissenslücken bedarfsgerecht und unkompliziert zu schließen, und auch für die Erstellung und Variation von Lehrmaterialien lässt sich generative KI einsetzen. Mit Blick auf den großen Fundus existierender Lernmaterialien, der im Internet und bei vielen Bildungsanbietern bereits vorliegt, kann moderne KI auch dabei unterstützen, Angebote automatisiert mit Schlagworten, Zusammenfassungen und anderen Metadaten anzureichern oder im Rahmen eines automatisierten Entscheidungsmanagements jedem/-r Lernenden passgenau die richtigen Lernmaterialien auf die richtige Weise zur richtigen Zeit anzubieten. Im Rahmen des Vortrags sollen Erkenntnisse zu diesen und weiteren Einsatzmöglichkeiten aus dem Projekt "KI-gestützte Personalisierung in der berufsbezogenen Weiterbildung (KIPerWeb)" vorgestellt werden, um sie anschließend mit den Anwesenden zu diskutieren.

117
Showing 1-20 of 117
Result size/Order by
Digital Research Object (DRO) type
Access level
Date of first publication