Ein radikal neues Menschenbild: Kernelement ist die neurosystemisch begründete Autonomie des Menschen in seinem Denken und Handeln
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Author(s) / Creator(s)
Braidt, Alexander
Abstract / Description
Laut paläogenetischer Analysen haben früheste Homo-sapiens-Gruppen bereits in Afrika vor ca. 150 000 Jahren begonnen, sich für Jahrzehntausende voneinander abzusondern. Ihrer aller Gehirn konnte seither wegen fehlender Selektion nicht mehr strukturell in gleicher Weise verändert werden. Daraus ist Ungeheuerliches zu schließen:
Die folgende atemberaubende Kultur- und Zivilisationsentwicklung der Mensch-heit, ihre unaufhörliche Höherentwicklung der Kognitionsstufen, ja deren stete Beschleunigung, wurde mittels eines stets gleichbleibenden Großhirns vollbracht; Phänotypen individuell hoher Begabung ändern daran nichts. Hinzu kommt para-doxer Weise: Das Menschenhirn unterscheidet architektonisch und neurophysio-logisch nichts Substantielles vom Schimpansenhirn; lediglich der Anteil des un-spezifischen Assoziationscortex hat sich beim Menschen bis zu immensen 80 % vergrößert.
Aufzuklären ist somit ein absolutes Novum in der biologischen Evolution höherer Säugetiere: Ohne jede weitere Organ- und Hirnanpassung durch Mutationen, die substantiell hätten sein müssen, wird einzig und allein Homo sapiens zu einer un-aufhörlichen Kognitionsentwicklung in kreativen Stufen fähig. Die Analyse der intrakortikalen Prozesse seiner Kognitionsoptimierung legt dazu folgende Hypo-these nahe:
Vorrangig die komplexe Prozeßweise einer exponentiell wachsenden Zahl neuro-naler Muster – nicht etwa ein speziell verschaltetes Netzwerk – muß einen Quali-tätssprung generieren; und zwar aus den Ordnungszuständen prozessualer Selbst-regelung zu einem konträren System neuronaler Autonomie. Erst durch dies zu-sätzliche Neuralsystem – erlebt als die Steuer-Dominanz ,bewußt zu seinʻ – wird das Denk-Potential für eine unbegrenzte Kreativentwicklung erschlossen.
Dieser Autonomiesprung gegenüber dem Tier macht folglich das bislang unver-standene Wesen des Menschen aus.
Schlüsselbegriffe: Paläogenetik, Homo erectus, Homo sapiens, Mutation-Selek-tion, Assoziationscortex, Denkautonomie, Kognitions-Potential, Kreativität
Keyword(s)
Paläogenetik Homo erectus Homo sapiens Mutation-Selek-tion Assoziationscortex Denkautonomie Kognitions-Potential KreativitätPersistent Identifier
Date of first publication
2025-09-05
Publisher
PsychArchives
Citation
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Author(s) / Creator(s)Braidt, Alexander
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PsychArchives acquisition timestamp2025-09-05T17:55:40Z
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Made available on2025-09-05T17:55:40Z
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Date of first publication2025-09-05
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Abstract / DescriptionLaut paläogenetischer Analysen haben früheste Homo-sapiens-Gruppen bereits in Afrika vor ca. 150 000 Jahren begonnen, sich für Jahrzehntausende voneinander abzusondern. Ihrer aller Gehirn konnte seither wegen fehlender Selektion nicht mehr strukturell in gleicher Weise verändert werden. Daraus ist Ungeheuerliches zu schließen: Die folgende atemberaubende Kultur- und Zivilisationsentwicklung der Mensch-heit, ihre unaufhörliche Höherentwicklung der Kognitionsstufen, ja deren stete Beschleunigung, wurde mittels eines stets gleichbleibenden Großhirns vollbracht; Phänotypen individuell hoher Begabung ändern daran nichts. Hinzu kommt para-doxer Weise: Das Menschenhirn unterscheidet architektonisch und neurophysio-logisch nichts Substantielles vom Schimpansenhirn; lediglich der Anteil des un-spezifischen Assoziationscortex hat sich beim Menschen bis zu immensen 80 % vergrößert. Aufzuklären ist somit ein absolutes Novum in der biologischen Evolution höherer Säugetiere: Ohne jede weitere Organ- und Hirnanpassung durch Mutationen, die substantiell hätten sein müssen, wird einzig und allein Homo sapiens zu einer un-aufhörlichen Kognitionsentwicklung in kreativen Stufen fähig. Die Analyse der intrakortikalen Prozesse seiner Kognitionsoptimierung legt dazu folgende Hypo-these nahe: Vorrangig die komplexe Prozeßweise einer exponentiell wachsenden Zahl neuro-naler Muster – nicht etwa ein speziell verschaltetes Netzwerk – muß einen Quali-tätssprung generieren; und zwar aus den Ordnungszuständen prozessualer Selbst-regelung zu einem konträren System neuronaler Autonomie. Erst durch dies zu-sätzliche Neuralsystem – erlebt als die Steuer-Dominanz ,bewußt zu seinʻ – wird das Denk-Potential für eine unbegrenzte Kreativentwicklung erschlossen. Dieser Autonomiesprung gegenüber dem Tier macht folglich das bislang unver-standene Wesen des Menschen aus. Schlüsselbegriffe: Paläogenetik, Homo erectus, Homo sapiens, Mutation-Selek-tion, Assoziationscortex, Denkautonomie, Kognitions-Potential, Kreativitätde
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Publication statusother
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Review statusnotReviewed
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Persistent Identifierhttps://hdl.handle.net/20.500.12034/16598
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Persistent Identifierhttps://doi.org/10.23668/psycharchives.21199
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Language of contentdeu
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PublisherPsychArchives
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Keyword(s)Paläogenetik
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Keyword(s)Homo erectus
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Keyword(s)Homo sapiens
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Keyword(s)Mutation-Selek-tion
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Keyword(s)Assoziationscortex
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Keyword(s)Denkautonomie
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Keyword(s)Kognitions-Potential
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Keyword(s)Kreativität
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Dewey Decimal Classification number(s)150
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TitleEin radikal neues Menschenbild: Kernelement ist die neurosystemisch begründete Autonomie des Menschen in seinem Denken und Handelnde
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DRO typepreprint